Willkommen im Hegering Flotwedel!

Unser Hegering Flotwedel befindet sich im Südosten des Landkreises Celle und setzt sich aus 18 gemeinschaftlichen und 3 Eigenjagd-Revieren zusammen.

Auf einer Fläche von ca. 11.200 ha bejagen wir überwiegend Reh- & Schwarzwild. Aber auch Rotwild ist bei uns heimisch! Aus diesem Grund sind wir seit vielen Jahren auch teilweise gleichzeitig Mitglied der Hegegemeinschaft Ringelah-Müsse.

Als Mitglied der Jägerschaft des Landkreises Celle sind wir in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert und ein anerkannter Naturschutzverband!

Für unser Niederwild sind wir überwiegend als Heger- & Pfleger im Einsatz. Mit der Nisthöhlenaktion und Wildackerflächen schaffen und erhalten wir Lebensräume und bejagen zeitgleich das Raubwild!

Um nicht nur Entwicklungen im Wildbestand durch unsere Streckenlisten zu beurteilen, nehmen wir auch mit allen Revieren an der Wildtiererfassung (seit 3 Jahren auch Gänseerfassung) in Niedersachsen teil.

Hier hält der Hegering Flotwedel die Spitze seit Bestehen der Wildtiererfassung hat er immer 100% geliefert.

Wenn Sie unserem Hegering beitreten möchten, finden Sie das Beitrittsformular (Aufnahmeantrag Kreisjägerschaft Celle) auf unserer Serviceseite.
Der Mitgliedsbeitrag im DJV beträgt jährlich € 97,- und aktive Bläser zahlen € 52,-.


Wie Sie sehen hegen & pflegen wir nicht nur in unseren Revieren, sondern auch unseren Hegering. Erfahren Sie auf unserer neuen Homepage mehr über unsere zahlreichen Aktionen in Sachen Naturschutz, Schieß- und Hundewesen, Jagdhornblasen.

Waidmannsheil!

Winfried Gajek

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Aktuelles

Aktuelle Situation

An die Jäger*innen des Hegerings Flotwedel:

Die Coronapandemie hat leider zu keiner Änderung im Jahr 2022 geführt,so dass weiterhin keine Hegeschau im Februar stattfinden wird. Sollte sich die Situation verbessern, wird  eine Hegeschau durchgeführt werden. Dies wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Jägerschaft Celle jedoch veranstaltet eine Hegeschau im Stadthaus in Bergen. Es werden nur Jagdtrophäen von Rot-und Damwild des abgelaufenen Jagdjahres gezeigt. Die Jagdtrophäen werden an folgenden Tagen öffentlich ausgestellt: Freitag, 04.03. 2022, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag, 05.03.2022, 9.00 bis 14.00 Uhr. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass die Hegeschau kurzfristig abgesagt werden muss.

Laut unserem Schießobmann kann unter Einhaltung der geltenden Vorschriften ( z.B. 2G, 2 G+ oder 3 G) das Schießen in Scheuen stattfinden.

Die Nutriaabgabe mit Zählung führt der HRF Samstag, den 19.02.2022 im Zeitraum von 10.00 Uhr  bis 12.00 Uhr am Wasserwerk Schepelse durch. Bitte auch hier die Coronaverordnung beachten.

Die Artikel von 2020 und 2021  bleiben bestehen, da es auf Grund der Corona-Pandemie keine Änderungen gab.

Tipp: Nutzen Sie den Postweg und reichen Sie Ihren Jagdscheinantrag mit vollständigen Unterlagen ein! Hierzu müssen Sie den nachfolgenden Jagdschein-Antrag aufrufen und ausdrucken.

Jagdschein-Antrag (pdf-Datei)  

Stellen Sie diesen Antrag rechtzeitig, da aus Verfassungsschutzgründen eine Überprüfung bis zu 2 Monaten dauern kann.

Hegeringversammlung am 16.Juli 2022

An die Jägerinnen/Jäger des Hegerings Flotwedel,

Am 16.Juli 2022 findet in Eicklingen im Gasthof Santelmann die diesjährige Hegeringsversammlung statt, zusammen mit der Rehwildhegegemeinschaft.

Die Einladung mit der Tagesordnung wird der Hegeringleiter Winfried Gajek Ihnen rechtzeiteig zuschicken.

Rehkitzrettung mit Drohne und Wärmebildkamera im Hegering Flotwedel

 

Über 100.000 Rehkitze sterben in Deutschland jedes Jahr den Mähtod, denn gegen einen Kreiselmäher hat ein Kitz keine Chance. Die Mahd fällt oft in die Zeit in der Rehkitze gar nicht oder erst spät flüchten. Bei Gefahr bleiben die Kitze liegen und drücken sich an den Boden. Dadurch sind sie vom Führerstand der Maschinen nicht zu sehen. Mit herkömmlichen Methoden, wie dem Absuchen der Wiesen mit Hunden, ist es schwierig, die Kitze zu finden. Durch die fehlende Witterung können sie von Hunden nur schwer aufgespürt werden.

Die Nienhäger Jäger haben beschlossen, dass Vermähen von Kitzen zu verhindern. Sie beschlossen, eine Drohne mit Wärmebildkamera anzuschaffen. Die Wärmekamera erfasst die Körperwärme des Kitzes und zeigt dies abgesetzt auf einem Monitor an. Eine besonders hochwertige Ausrüstung kann so schon mal 10.000 Euro kosten. Deshalb setzten sie sich mit der Bingo-Umweltstiftung in Verbindung und baten um eine finanzielle Unterstützung. Diese waren auch sofort bereit, dieses Vorhaben zu unterstützen. Gleichzeitig wurde die Jägerschaft Celle über dieses Vorhaben informiert. Die Gemeinde Nienhagen unterstützt dieses Vorhaben ebenfalls finanziell.  Neben den Nienhäger Jägern, die  zum Hegering Flotwedel gehören, gibt es in weiteren Celler Hegeringen Jäger, die mit ihren Drohnen die Rehkitzrettung betreiben.

Für die Inanspruchnahme dieses Angebotes der Jägerschaft Celle wenden Interessierte sich bitte an:

Hegering Flotwedel: Hans Conrad, mobil: 0151-42021950  Die Drohne ist sofort wieder einsatzbereit.Der Schaden an der Drohne ist behoben.

Hegering Winsen: Michael Tölpel, mobil: 0162-9732048

Hegering Bergen: Jan Hinrich Wrogemann, mobil 0172-1898624

Hegering Hermannsburg-Müden: Sven Opitz, mobil 0172-5472490

Hegering Sülze: Andre Buhr mobil 0171-4942302 u. 0162-7847527

Hegering Hohne: Eike Bergmann, mobil 0162-9801767

Um eine solche Drohne bedienen zu können, muss ein sog.  „Pilotenschein“ erworben werden. Nach   § 21 der Luftverkehrs-Ordnung ist dieser Kenntnisnachweis zu erbringen. Beim Einsatz dieser Drohnen müssen stets zwei Personen die Bedienung übernehmen.

Wie verläuft nun dieser Einsatz?

Der Landwirt muss die am nächsten Morgen zur Mahd anstehenden Flächen bis spätestens 12.00 Uhr des Vortages den Verantwortlichen  melden. Hierzu ist extra ein Handy mit der Bezeichnung „Rehkitzrettung“ angeschafft worden. Unter den o.g. Tel.Nr. in  den einzelnen Hegeringen  kann der Einsatz angemeldet werden. Der Landwirt sollte möglichst auch den Jagdpächter über die bestehende Mahd informieren. Von seitens des Jagdpächter oder des Landwirtes sollten am nächsten Morgen mindestens zwei ortskundige Helfer als „Kitzretter“ zur Verfügung stehen. Zum Einsatz kommen Körbe,  die über die gefundenen Kitze gestülpt werden. Versehen mit Flatterbändern oder farblich markierten Stangen, signalisieren sie dem Fahrer diese Fundorte. Denn werden Kitze von den Menschen außerhalb der Wiese gebracht, kann es passieren, dass sie vor der Mahd wieder zurücklaufen. Der Nachteil ist, dass dann der Geruch  vom Menschen  anhaften kann und sie deshalb von der Ricke nicht mehr angenommen werden.

Am Schluss der gesamten Aktion muss ein Protokoll angefertigt werden. Darin muss folgendes dokumentiert werden: Auftraggeber, Ort, Datum, Dauer des Einsatzes, Flächengröße in ha und Anzahl der gefundenen Kitze.

Gibt es Einschränkungen?

Das ganze Vorhaben ist sehr zeitintensiv. Auf Grund der Sensibilität der Wärmebildkamera ist die Suche nur in den frühen Morgenstunden bis maximal 8.00 Uhr möglich. Sobald sich der Boden erwärmt, gibt es zu viele Fehlermeldungen. Da wird dann jeder Maulwurfshügel oder jede Kahlstelle angezeigt. Problematisch ist natürlich auch die „geballte“ Mähkompetenz. Sobald gutes „Mähwetter“ gemeldet ist, möchte jeder in Frage kommende Landwirt mit der Mahd beginnen. Daher ist es durchaus sinnvoll, dass mehr „Rettungsteams“ im Einsatz sind, desto eher können diese Spitzen dann auch gemeistert werden.

Götz Grimm

Neue Jagdhornbläsergruppe

Hegering Flotwedel mit einer neuen Jagdhornbläser/innengruppe

Die Jagdhornbläser des Hegerings Flotwedel haben sich seit 2017 neu formiert. Die Mitglieder der  bisherigen Gruppe  sind durch Ausscheiden oder durch Ableben so verkleinert worden, dass es zu einem Stillstand gekommen ist. Es fanden kaum noch  Übungsabende statt. Noch aktive Bläser/innen schlossen sich teilweise den Celler Bläsern an.

2017 hat der Hegeringleiter Winfried Gajek einen Obmann gefunden, der die Bläsergruppe neu formierte. Jens Klauß überzeugte mit seinen  Kenntnissen im Jagdhornblasen neue Mitglieder für das Jagdhornblasen. Mittlerweile ist die Gruppe auf 20 Bläser angestiegen. Auch Bläser/innen, die sich den  Celler Bläsern angeschlossen haben, kommen gerne zu den Übungsabenden. Das Durchschnittsalter der Gruppe beträgt ca.40 Jahre. Jung und Alt bilden eine harmonische Gemeinschaft. Es macht Spaß hier mitzuwirken.

Leider konnten im Jahr 2020  auf Grund der Corona-Regeln keine Übungsabende mehr stattfinden. 2021 gilt für  die Teilnahme die 3-G-Regel. Im Sommer finden diese Abende im Freien statt. Im Winter wird unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen in kleineren Gruppen in geschlossenen Räumen im Allerhaus in der Gemeinde Langlingen geübt.

Aktuell wird eine neue Anfängergruppe gebildet und übt separat die ersten Töne auf dem Instrument. Es sind Jugendliche und jüngere Erwachsene, die Freude am Jagdhornblasen haben. Dadurch wird gewährleistet, dass die Gruppe wächst und für besondere Veranstaltungen im Rahmen des jagdlichen Brauchtums, ausreichend Bläser/innen zur Verfügung stehen: z.B. bei Hegeringversammlungen, Hubertusgottesdiensten, Jubiläen oder Veranstaltungen in der Region.    

Wer Interesse am Jagdhornblasen hat und gemeinsam in einer Gruppe spielen möchte, wendet sich an Jens Klauß ( Tel.  01629880622   ) oder an Winfried Gajek ( Tel. 05082/716).  Jeder ist herzlich willkommen.

Die neu formierte Jagdhornbläsergruppehatte auch schon einige Auftritte

Pflegearbeiten im Teichgebiet Entenfang bei Boye durch den Hegering Flotwedel

Das „Teichgebiet Entenfang“ bei Boye wurde 1976 als Wasserwildschutzgebiet unter besonderen Schutz gestellt. Auf Grund der FFH – Richtlinie von 1992 wird das Gebiet als FFH Gebiet ( Fauna – Flora – Habitat ) gemeldet. 1997 traten in den Vertrag zur Pflege und Unterhaltung für diese FFH – Gebiete neben dem Landkreis Celle, der Stadt Celle auch die Jägerschaft des Landkreises Celle ein.

Die Celler Jägerschaft errichtete einen Lehrpfad und bietet seither naturkundliche Führungen an. Sachkundige Jäger informieren sowohl über Natur - und Vogelwelt als auch über die jagdhistorische Bedeutung dieser vor mehr als 300 Jahre alten für die Celler Herzöge geschaffene Anlage zum Massenfang von Enten.

Jedes Jahr werden von den in der Jägerschaft Celle vereinigten neun Hegeringen die Pflegearbeiten übernommen. In diesem Jahr war der Hegering Flotwedel hierfür zuständig. Nicht nur die Wege mussten begehbar gemacht,  sondern auch Hinweistafeln mit Baum- und Biotopbeschreibungen mussten erneuert werden ( Foto 1). Die Beschaffung der Schilder wurde durch die BINGO – Umweltstiftung gefördert.

Unter der Leitung des Hegeringleiters Winfried Gajek wurden diese Arbeiten von den Jägern schnell und tatkräftig ausgeführt.  Reinhard Surburg konnte durch den Einsatz eines Laubbläsers die Pflegearbeiten erheblich erleichtern und beschleunigen ( Foto 2). Zum Ende dieser Arbeiten gab uns der Obmann für den Naturschutz Rainer Heuer  eine Privatführung durch den Entenfang mit Blick über die große Wasserfläche vom Aussichtsturm.

Anmeldungen für Führungen nimmt Frau Helga Bartels telefonisch unter Tel.Nr. 05083-1374 oder per mail: heroba-hohne@t-online.de  entgegen.

Götz Grimm

Anhang:  Foto 1:  Das Arbeitsteam  mit den Hinweistafeln

                 Foto 2: Rainer Surburg mit dem Laubbläser

 




 

 

 

 

 

 
 

 

 

Aktuelles des DJV

15.08.2022 08:55
Eisbären: Jagd und Menschenrechte

Mit Blick auf die kommende internationale Artenschutzkonferenz (CITES) in Panama fordern Tierrechtsorganisationen einen Stopp der Eisbärenjagd. Der Internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) warnen: Eine ähnliche Kampagne der Umweltschutzorganisation GREENPEACE in den 80er Jahren, mit dem Ziel, die Robbenjagd zu beenden, führte zu existenzbedrohenden Einkommensverlusten bei den Inuit. GREENPEACE musste sich öffentlich entschuldigen.

FRo Mo., 2022-08-15 08:55
28.07.2022 08:54
DJV-Arbeit mit "gut" bis "ausgezeichnet" bewertet

61 Prozent der Mitglieder in den Landesjagdverbänden beurteilen die Arbeit des Deutschen Jagdverbands mit "gut", 19 Prozent sogar mit "sehr gut" bis "ausgezeichnet". Das sind insgesamt 11 Prozentpunkte mehr als 2016. Im Vergleich zur vorangegangenen Mitgliederbefragung gab es in fast allen abgefragten Leistungsbereichen Steigerungen von 5 Prozentpunkten oder mehr.

FRo Do., 2022-07-28 08:54
27.07.2022 11:09
"Einfach nur sehr gut!"

DJV: Wie bewerten Sie das Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft im jagdlichen Schießen?

Ralf Lesser: Einfach nur sehr gut! Vor allem deshalb, weil es die Disziplin Kompaktparcours in Deutschland rein jagdsportlich gar nicht gibt. Wir schießen hierzulande bei Wettbewerben normalerweise jeweils 15 Tauben Trap und Skeet. Beim Kompaktparcours fliegen oder rollen Wurfscheiben aus unterschiedlichen Richtungen in ein abgestecktes Quadrat. Das ist internationaler Standard.

FRo Mi., 2022-07-27 11:09
27.07.2022 08:00
Zahl der Jagdunfälle weiter rückläufig

Die Zahl der meldepflichtigen Jagdunfälle ist im Jahr 2021 weiter gesunken – und zwar innerhalb eines Jahres um ein Siebtel auf 364. Das hat die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mitgeteilt. Lediglich in 0,6 Prozent der insgesamt 58.627 versicherten Jagdreviere hat sich demnach ein meldepflichtiger Unfall ereignet. Ein tödlicher Arbeitsunfall ist im Jagdbereich – ebenso wie im Vorjahr 2020 – nicht eingetreten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt den positiven Trend und betont die Bedeutung der anerkannten Sicherheitsbestimmungen.

FRo Mi., 2022-07-27 08:00
26.07.2022 09:11
Platz 2 bei EM im jagdlichen Schießen

Anfang Juli fand im italienischen Piancardato die 14. Europameisterschaft im jagdlichen Schießen statt. Unter Leitung des internationalen Verbands für das jagdliche Schießen FITASC starteten 125 Schützinnen und Schützen aus 11 Nationen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) war mit 17 Schützinnen und Schützen vertreten, darunter 8 im DJV-Kader. Das beste deutsche Ergebnis erzielte die Mannschaft mit Mark Ganske, Christoph Hahn, Dr. Torsten Krüger, Claus Schäfer, Antonius Wulfers und Dr.

FRo Di., 2022-07-26 09:11