Willkommen im Hegering Flotwedel!

Unser Hegering Flotwedel befindet sich im Südosten des Landkreises Celle und setzt sich aus 18 gemeinschaftlichen und 3 Eigenjagd-Revieren zusammen.

Auf einer Fläche von ca. 11.200 ha bejagen wir überwiegend Reh- & Schwarzwild. Aber auch Rotwild ist bei uns heimisch! Aus diesem Grund sind wir seit vielen Jahren auch teilweise gleichzeitig Mitglied der Hegegemeinschaft Ringelah-Müsse.

Als Mitglied der Jägerschaft des Landkreises Celle sind wir in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert und ein anerkannter Naturschutzverband!

Für unser Niederwild sind wir überwiegend als Heger- & Pfleger im Einsatz. Mit der Nisthöhlenaktion und Wildackerflächen schaffen und erhalten wir Lebensräume und bejagen zeitgleich das Raubwild!

Um nicht nur Entwicklungen im Wildbestand durch unsere Streckenlisten zu beurteilen, nehmen wir auch mit allen Revieren an der Wildtiererfassung (seit 3 Jahren auch Gänseerfassung) in Niedersachsen teil.

Hier hält der Hegering Flotwedel die Spitze seit Bestehen der Wildtiererfassung hat er immer 100% geliefert.

Wenn Sie unserem Hegering beitreten möchten, finden Sie das Beitrittsformular (Aufnahmeantrag Kreisjägerschaft Celle) auf unserer Serviceseite.
Der Mitgliedsbeitrag im DJV beträgt jährlich € 97,- und aktive Bläser zahlen € 52,-.


Wie Sie sehen hegen & pflegen wir nicht nur in unseren Revieren, sondern auch unseren Hegering. Erfahren Sie auf unserer neuen Homepage mehr über unsere zahlreichen Aktionen in Sachen Naturschutz, Schieß- und Hundewesen, Jagdhornblasen.

Waidmannsheil!

Winfried Gajek

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Aktuelles

Die neu formierte Bläsergruppe eröffnet die Jahreshauptversammlung 2020

Foto 1

Die Jahreshauptversammlung mit Hegeschau des Hegerings Flotwedel    findet traditionell in Hohnebostel  im „Gasthaus Zur Vogelwelt“ statt. Die Revierinhaber sind gemäß dem NLG (Niedersächsischen Landesjagdgesetz) verpflichtet , die in einem Jagdjahr erbeuteten Trophäen von Rot-, Schwarz- und Rehwild der Öffentlichkeit zu zeigen.

Die neu formierte Bläsergruppe des Hegerings unter der Leitung von Jens Klaus eröffnete mit den Begrüßungssignalen die Versammlung  (Foto 1). Hegeringleiter Winfried Gajek begrüßte den  Kreisjägermeister (KJM) Hans Knoop,  den Vorsitzenden der Jägerschaft Celle (J.V.)  Jan Peter Dralle, den Hegeringleiter des Hegerings Lachtetal Jürgen Meier  und den Vertreter der Landesforst  der Revierförsterei Hänigsen  Benjamin Evers. Anwesend war auch der Ehrenhegeringleiter Manfred Wöllmann.

Der K.J.M. H. Knoop  gab eine Rückschau auf das Jagdjahr 2019. Dieses Jahr war wieder gekennzeichnet durch extreme Trockenheit, sinkende Grundwasserstände, schlechte Ernten in der Landwirtschaft und  große  Schäden in den Wäldern durch Borkenkäferbefall.  Angesichts dieser Tatsachen tragen wir die Verantwortung für unsere Natur und müssen mit den darin lebenden Wildbeständen rücksichtsvoll umgehen. Weiterhin beschäftigt uns die Afrikanische Schweinepest (ASP). In der Regel ist es der Mensch, der den Virus über große Entfernung weiterträgt. Der Landkreis Celle lobt und bedankt sich bei der Jägerschaft für die Vielzahl der abgegebenen Blutproben von Wildschweinen.  Auch die ständig wachsende Population des Wolfes führt weiterhin zu kontroversen Diskussionen. Fraglich ist, ob eine Entnahme des Wolfes durch uns Jäger sinnvoll ist. Bei einer evtl. Abschussgenehmigung  durch den Staat müssen sich Landkreise und Jagdbehörden koordinieren.

Jan Peter Dralle stellte die Aufgaben  der Jägerschaft Celle vor, um die sich die jeweiligen Obleute kümmern:  Gestaltung der Schutzgebiete,

Hundeausbildung , jagdlicher Nachwuchs oder die Umgestaltung  des Schießparks Celle Land in Scheuen in eine GmbH. Ganz wichtig sind die Abschusslisten und die Bögen zur Wildtiererfassung. Die ausgefüllten Bögen sind ein elementarer Baustein in der Wildtierforschung. „Wir Jäger /innen können qualifiziert Beobachtungen aus dem Revieralltag wiedergeben“ betonte er. Er bemängelte, dass es Reviere gibt, die diesen Bogen nicht zurückgeben.

Es folgte der Tätigkeitsbericht des Hegeringleiters W. Gajek. Ferienpassaktionen und verschiedene Aktivitäten des Hegerings tragen in der Öffentlichkeit dazu bei, die Akzeptanz der Jägerschaft zu erhöhen.

Für 25-jährige Mitgliedschaft  im DJV (Deutscher Jagdverband) wurden Ulrich Alvers, Falko Kist und Jörg Köhler geehrt (Foto2). Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Günther Mitzko, Hans-Heinrich Meyer, W. Gajek und Manfred Wöllmann  geehrt. Hans Steding, Bernd Klingels und Dr. Manfred Hemmerich weisen eine 50-jährige Mitgliedschaft im DJV auf.  Prof. Herbert Lemmer und Eitel Raffalski  können eine 60-jährige Mitgliedschaft im DJV nachweisen. Diese Ehrungen werden auf der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Celle in Bergen vorgenommen.  W. Gajek dankte allen Geehrten für ihre langjährige Treue und erbrachten Leistungen.

Stefan Hausmann analysierte  die angelieferten Trophäen.  Das Hegeziel (20% alte Böcke, 20% mittelalte Böcke und 60 % junge Böcke) wurde vom Revier Groß Eicklingen annähernd  sicher erfüllt,  gefolgt vom Revier Gut  Wathlingen und vom Revier Nordburg. Die besten Abschussböcke haben gestreckt:  Silber: Tobias  Stute und Rolf Misselhorn vom Revier Nienhagen West.  Bronze:  Heiner Meyer vom Revier Groß Eicklingen.  Ausgezeichnet wurden auch die Reviere, die die besten Fuchsstrecken je 100 ha aufwiesen: Wienhausen, gefolgt von Paulmannshavekost und Groß Eicklingen. Die Medaillen bzw. Urkunden werden am Rehwildabend überreicht.

St.Hausmann stellte fest, dass es einen hohen Fallwildanteil beim Rehwild von fast 30 % gab. Dieser hohe Anteil kann seiner Meinung dadurch gemindert werden, dass an besonders  gefährdeten Straßenabschnitten intensiv das Rehwild bejagt werden sollte. Insgesamt gesehen besteht aber  auch eine Diskrepanz zwischen dem Soll- und dem Istziel eines Dreijahresabschussplanes. (Soll: 1470, Ist: 1336)

Hauptredner  auf  der  Versammlung war Rechtsanwalt Jan Hindahl mit dem Schwerpunktthema: „Aktuelles zum Jagd-und Waffenrecht.“

Beim Thema Waffenrechtsreform erläuterte er den Einsatz von Schalldämpfern, den Gebrauch von Nachtzieltechnik, Vollautomaten und Waffenrechtliche Zuverlässigkeiten. An Hand von Beispielen zeigte er auf, womit wir Jäger rechnen müssen, wenn aus Unachtsamkeit Regeln nicht eingehalten werden. Die Jagdleiterhaftung nahm einen weiteren Schwerpunkt seines Referates ein. Speziell bei Drückjagden ist der Jagdleiter verantwortlich für Hinweisschilder bei einer Gesellschaftsjagd, eventuelle  Geschwindigkeitsreduzierungen, Hundeeinsatz an Straßen, Kugelfang , Schusssektoren durch Markierungen an Bäumen usw.

Rechtliche Fragen im Falle  der  Tötung eines Wolfes, der Jagdhunde bei der Jagd angegriffen hat,  wurden von ihm eingehend erörtert. Ebenso gibt es rechtliche Probleme für den Jagdpächter, wenn die  ASP ausbricht. In jedem Fall sollte ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden.

Frau Dr. M. Jasper vom Veterinäramt in Celle informierte über den aktuellen Stand zur ASP in Europa. Von Polen kommend nimmt die Verbreitung der ASP ständig zu. Sie weist darauf hin, dass Tupferproben  bei Fallwild entnommen werden sollten. Bei Wildschweinen, die vor dem Erlegen auffällig waren,  sind Organproben ( Milz oder Niere, veränderte Organe ) einzuschicken. Weiterhin sollen Schweissproben „normal“ erlegter Wildschweine genommen werden.

Götz Grimm 

Foto 2

Foto1: Jagdhornbläsergruppe                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Foto 2: v.l.n.r.   Ulrich Ahlvers, Falko Kist, Hegeringleiter W. Gajek,

KJM H. Knoop,   J.V. Jan- Peter Dralle

Foto 1 und Foto 2 sind von Götz Grimm aufgenommen worden.

 

Schweinepest bringt Probleme

Jahreshauptversammlung mit Hegeschau des Hegerings Flotwedel 2019

Am zweiten Wochenende im Februar  findet  die  Jahreshauptversammlung des Hegerings Flotwedel mit gleichzeitiger Hegeschau statt.

Der Einladung des Hegeringleiters Winfried Gajek waren der stellv.  Kreisjägermeister Helge John, der Hegeringleiter des Hegerings Lachtetal Jürgen Meier, der Leiter der Hegegemeinschaft Ringelah/Müsse  Jürgen Laue und der Vertreter der Landesforst  der Revierförsterei Hänigsen Benjamin Evers  gefolgt.

John ging in seinen Grußworten (Foto1) auf die sich veränderten jagdlichen Herausforderungen ein. Einmal stellt die drohende ASP (Afrikanische Schweinepest) und die zunehmende Zahl der Neozoen (Nutria, Waschbär oder Marderhund)  an die Jägerschaft eine besondere jagdstrategische Anpassung dar. Dabei sollte man sich bei der Jagdausübung auf das beschränken, was der Gesetzgeber erlaubt. Die Nutzung illegaler Zieltechnik ist nicht gestattet und stellt einen Straftatbestand dar. Das waidgerechte Jagen sollte stets Vorrang haben.

Der Rückgang des Fasanen –und Rebhuhnbestandes  ist laut Untersuchungen der Tierärztlichen Hochschule, die für die Wildtiererfassung zuständig ist, sowohl auf Insektenmangel als auch auf die gestiegene Zahl der Raubwildbestände   zurückzuführen. Um dem Rückgang der Artenvielfalt auf den Agrarflächen entgegenzuwirken sollte jeder Revierinhaber das Gespräch mit Landwirten suchen, um  das Blühstreifenprogramm zu forcieren. H. John zeigte sich erfreut, dass viele Landwirte bereits angekündigt haben, sich an der Aktion „Celle blüht auf“ zu beteiligen. Die Cellesche Zeitung hat mit der Stiftung Life einen Partner gefunden, der die Aktion unterstützt und es dadurch möglich ist, das Saatgut für große Blühflächen gratis abzugeben.

Es folgte der Tätigkeitsbericht des Hegeringsleiters W. Gajek. Die Ferienpassaktion, die sich wie in jedem Jahr großer Beliebtheit erfreute, das Projekt Nisthilfen, das  durch die Bingo Stiftung und der Jägerschaft Celle unterstützt wurde, die Beteiligung an dem  10-jährigen Bestehen der Naturkontaktstation in Wathlingen  und viele andere  Aktivitäten tragen  in der Öffentlichkeit zur Akzeptanz der Jägerschaft bei. 

Die Ehrung für 25-jährige, für 40-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft im DJV (Deutscher Jagdverband)wurde mit viel Applaus bedacht ( Foto 2 ). W. Gajek dankte allen Geehrten für ihre langjährige Treue und erbrachten Leistungen.

Die Mitglieder des vorherigen Vorstands  Hegeringleiter W. Gajek, stellv.Hegeringleiter Stefan Hausmann und Kassenwart Hans-Jürgen Birkhoff wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

St. Hausmann analysierte  die angelieferten Trophäen.  Das Hegeziel (20% alte Böcke, 20% mittelalte Böcke und 60 % junge Böcke) wurde vom Revier Bockelskamp und Groß Eicklingen sicher erfüllt. Diese Reviere werden am Rehwildabend mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Klein Eicklingen hat das zweitbeste Hegeziel erreicht und erhält eine Silbermedaille. Andere Reviere kamen nicht in die Bewertung.  Die besten Abschussböcke haben gestreckt: Gold: Gunnar Claas Langlingen; Silber: Marius Bergmann Gut Wathlingen ;  Bronze:  S. Seutler Langlingen . Ausgezeichnet werden auch die Reviere, die die besten Fuchsstrecken je 100 ha aufwiesen: Nienhagen West, gefolgt von Paulmannshavekost und Wiedenrode.

Drei Jäger erhalten die Bronzemedaille für den Abschuss abnormer Böcke: Herbert Liersch (Oppershausen), Jann Thimm (Wathlingen Gut) und Frank Schwarz (Nienhagen Ost)

Die Medaillen bzw. Urkunden werden am Rehwildabend überreicht.

Hauptrednerin  auf  der  Versammlung war Frau Dr. M. Jasper, die aus dem Veterinäramt Celle informierte. Schwerpunkt ihrer Ausführungen war die ASP. Diese hoch ansteckende, anzeigepflichtige Viruserkrankung mit seuchenhaftem Verlauf  befällt ausschließlich Haus-und Wildschweine. Informations-und Aufklärungsarbeit, Verbreitungsverlauf in Europa, Einschleppung der ASP über den osteuropäischen Raum nach Deutschland, Meldung von Fallwild und Probenahme  bei erlegten /verendeten Sauen und Einhaltung grundlegender Regeln der Hygiene stellten Hauptinhalte ihres Vortrages dar.

Götz Grimm                          

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

 Foto 1:  v.l.n.r. : Helge John, Hans-Jürgen Birkhoff, Winfried Gajek

Foto 2: v.l.n.r.  : Detlef Hildebrandt, Thorsten Hohnemann,   Hans-Heinrich Heidmann,  , Helge John,  Winfried Gajek , Vinzenz Ahmann

 

 

 

Grünkohlessen der Schießgruppe des Hegerings Flotwedel

 

Die Schießgruppe des Hegerings Flotwedel  schießt einmal im Monat am Sonntag im Schießpark Celler Land in Scheuen. Geschossen wird Trap, Skeet oder auch auf den lfd. Keiler. Organisiert wird  das  Schießen von dem  Schießobmann  Dieter Lüddecke . Unterstützt wird er dabei vom Stellvertreter Willi Heck.  Im Dezember findet dann das Jahresabschlussschießen statt, an dem die besten Schützen ermittelt werden.

Im Januar fand beim traditionellen Grünkohlessen  auf dem Pröve Hof in Eicklingen  die Ehrung der drei Erstplatzierten statt. Die Ehrung wurde durch den Schießobmann vorgenommen. Hans-Jürgen Birkhoff erreichte den 1. Platz, gefolgt von Henning Scheller auf Platz 2 und Falco Kiss auf Platz 3.

( Foto 1:  v.l.n.r.H.J.Birkhoff, D.Lüddecke, H.Scheller  F.Kiss )

Der regelmäßig am Schießen teilnehmende Schütze Jürgen Engers  würdigte die Arbeit von D.Lüddecke und W.Heck und überreichte ihnen ein Präsent.

( Foto 2: v.l.n.r  W. Heck, D. Lüddecke , J. Engers. )

Für eine Überraschung sorgte der Schütze Manfred Stünkel (Foto 3).

Er übernahm die Kosten für das Grünkohlessen und die  Getränke. Die  Teilnehmenden dankten es ihm mit gebührendem  Applaus. Die Bläsergruppe des Hegerings sorgte mit ihren musikalischen Beiträgen für den entsprechenden Rahmen.

( Fotobilder Götz Grimm )

Götz Grimm

Bingo-Umweltstiftung fördert Nisthilfen im Hegering Flotwedel

Die Niedersächsische Bingo - Umweltstiftung ( NBU) unterstützt die Jägerschaft Celle mit 7390,0O Euro.Damt sind drei Viertel der Kosten für 305 Nistkästen gedeckt.Der Hegering Flotwedel hat sich mit der Bitte an die NBU gewandt, diese Mittel über die Jägerschaft Celle für das Nisthilfe - Projekt zu beantragen. Die Nisthilfen für Eulen, Vögel und Fledermäuse sind von 12 Revieren desHegerings bestellt worden.Die Nisthilfen fördern aus Sicht des NBU die Biodiversität, denn vor allem auf land-und forstwirtschaftlichen Flächen fehlen geeignete Nistplätze und Nahrungsangebote. Angebracht werden diese Nistkästen von den einzelnen Revierinhabern überwiegend an Waldrändern, an Waldlichtungen, aber auch an Äckern und Grünland.

Götz Grimm

 

 

"Rücksichtsvolles Miteinander" Hunde und Jäger im Dialog

Boy M. Matzen vom Hegering Flotwedel nahm dieses Motto zum Anlass, in einen Dialog mit Hundebesitzern zu treten. Wenig Öffentlichkeitsarbeit und Konflikte zwischen Hundebesitzern und Jägern formten in der Vergangenheit den teilweise angespannten Umgang miteinander.

Aus der Idee  wurde ein gemeinsames Veranstaltungsprojekt von Nadine Geißler (zertifizierte Hundetrainerin v.d. Tierärztekammer Hannover und Inhaberin der „Hundeschule in Celle“) und Herrn Boy Matzen (Revierinhaber Sandlingen/Schepelse vom Hegering Flotwedel). Ein „rücksichtsvolles Miteinander“ setzt Aufklärung und Wertschätzung voraus.

19 Hundebesitzer/Innen wurden im Sandlinger Wald von Herrn Matzen, Frau Geißler, dem Hegeringleiter Winfried Gajek zu einem gemeinsamen Hundespaziergang begrüßt. Die Teilnehmer/Innen haben sich sehr über die Ihnen entgegengebrachte Ehre der Jagdbläser des Hegering Flotwedels  gefreut.  Herr Stefan Hausmann (Mitpächter und Förster der BFG Landwirtschaftskammer) ließ die Teilnehmer/Innen den Wald mit anderen Augen sehen und erläuterte fachkundig die heimische Tierwelt, Tierschutz und forstwirtschaftliche Belange. Amüsiertes Erstaunen löste Stefan Hausmann aus, als er der Gruppe bewusst werden ließ, dass alle in einem „Dachsklo“ standen. Wie Fuchs und Dachs zusammen leben und sich das Wild aufhält beeindruckte. Frau Geißler ergänzte durch wichtige Hinweise für den Hund und das strukturiert aufgebaute Rückruftraining.

Nach dem Spaziergang referierte  Herr Matzen mit einen kreativen Powerpoint Präsentation in der hundefreundlichen Gaststätte Allerparadis in Langlingen, bei Kaffee und Kuchen für die Teilnehmer. Ein Einblick „Hinter die Kulissen der Jagd“, Rechtliche Grundlagen, Reviersystem in Deutschland, Märchen und Mythen, echte Gefahren in der freien Landschaft, Wolfsmonotoring, Natur und Umwelt im Wandel, Umweltbelastungen, neue Ansätze der modernen Jäger u.a. in der Hundehaltung- und Erziehung, zahlreiche Natur- und Tierschutzprojekte des Hegerings und vieles mehr. Herr Matzen ebnete durch seine fachliche und kritische Auseinandersetzung mit den Themen, sowie Authentizität, Offenheit und Wertschätzung einen neuen Weg für ein „Rücksichtsvolles Miteinander“. Wie viel Natur-, Arten -und Tierschutz vom Hegering Flotwedel betrieben wird erstaunte genauso, wie die vielen zeitintensiven ehrenamtlichen Arbeiten der Jäger, die noch hinzu aus eigenen Mitteln gezahlt werden.

Die Veranstaltung bekam so viel positiven Zuspruch, dass weitere Veranstaltungen  geplant sind.

Götz Grimm

 

 

 

 

Kinder erkunden mit Jägern die heimische Pflanzen-und Tierwelt

21 Kinder hatten sich zur diesjährigen Ferienpassaktion des Hegerings Flotwedel angemeldet. In seiner Begrüßungsrede betonte der Hegeringleiter Winfried Gajek wie wichtig es ist, sich mit Jagd und Natur auseinanderzusetzen und sich zu informieren. Die Jägerschaft bietet sich hierfür als Botschafter der Jagd förmlich an. Als Naturschützer vermitteln Jäger Verständnis für die Umwelt und sind ehrenamtlich und oft mit eigenen finanziellen Mitteln im Natur-und Artenschutz tätig.

Die Bläsergruppe des Hegerings zeigte mit einigen Jagdsignalen ihr Können. Interessiert lauschten die Kinder den Ausführungen zur Bedeutung  der Jagdsignale und dem Gebrauch der Jagdhörner früher und heute.

Bevor die Kinder  mit den Jägern  die Hochsitze besteigen konnten, wurde ihnen an verschiedenen Stationen  erklärt,  wie  Jagdhunde ausgebildet werden und was diese zum jagdlichen Einsatz erlernen müssen, z.B.“ Verlorensuche“ oder die Arbeit  auf einer Schweißfährte (siehe Foto 1) .  An einer weiteren Station wurde den Kindern an einem Infomobil (siehe Foto 2) verschiedene Wildpräparate  und Trophäen gezeigt. Jäger Götz Grimm beantwortete  ausführlich die Fragen der Kinder. Die Lebens-und Verhaltensweisen dieser Tiere standen dabei im Mittelpunkt. Dabei wurden nicht nur das Erkennungsbild und die Besonderheiten erklärt, wie z.B. das Abwerfen des Gehörns,  des Geweihs  oder  die Unterschiede in der Lebensweise der Schleiereule oder der Waldohreule , sondern auch  wie der Jäger  erkennt, dass diese Tiere  in seinem  Revier vorkommen.  Spuren oder Schäden ,wie z.B. Schälschäden durch Rotwild, Verbissschäden durch Rehwild oder das Aufwühlen ( Brechen) durch das Schwarzwild sind Anzeichen dafür.

 

Die Zeit bis zum Eintreffen der Jäger aus den einzelnen Revieren verging wie im Flug. Mit Getränken und Bockwürstchen stärkten sich Kinder und Jäger für die anstehende Pirsch in den heimischen Revieren.

Ab 19.00 Uhr gingen  die Kinder mit den Jägern auf die Pirsch und erst nach Einbruch der Dunkelheit kehrten sie zum „Schüsseltreiben“ zurück. Begeistert erzählten sie,  was sie gesehen bzw. erklärt bekommen haben: Ricken mit Kitzen, Böcke, Sauen, Fasane, Fegestellen usw.

Götz Grimm

Die Jagdhornbäser blasen zur Begrüßung

Hegeringleiter Winfried Gajek begrüßt die Ferienkinder

Ferienpasskinder bei der Hundeausbildung

Ferienpasskinder beim Infomobil

 

 

 

 
 
 
 

Thomas Ebel spendet Poloshirts für die Bläsergruppe des Hegerings Flotwedel

Die Jagdhornbläser des Hegerings Flotwedel sind von Thomas Ebel LVM - Versicherung mit  Poloshirts neu eingekleidet worden. Die Freude bei den Jagdhornbläsern war groß, weil diese Poloshirts auch mit dem Logo des Hegerings Flotwedel gekennzeichnet sind.

GötzGrimm

 

 

Hubertusgottesdienst 2018

Pastorin Christine Schirrmacher gestaltete am 11.11.2018 in der St.Johannis Kirche in Langlingen einen Hubertusgottesdienst,  der erstmals neben der Orgelmusik  von der neu gebildeten Bläsergruppe des Hegerings Flotwedel unter der Leitung von Jens Klaus( 1.Reihe rechts)  musikalisch begleitet wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Jagdhornbläser die Kirchenbesucher zu Glühwein und Schmalzbroten ein. Auch in diesem Rahmen brachten  die Bläser Jagdsignale zu Gehör.

Götz Grimm                                                                             Foto: Winfried Gajek

Streckenbericht

Die neu formierte Bläsergruppe eröffnet die Jahreshauptversammlung 2020

Aktuelles des DJV

03.07.2020 09:34
Hallo Urlaub, tschüss Tierliebe

Waren Haustiere während der Corona-Pandemie wichtige Gefährten, ist es mit dem Ferienbeginn oftmals vorbei mit der Tierliebe: Kleintiere, Vögel, aber auch Schlangen und Frösche enden auf Raststätten oder im Wald. Rund 500.000 Haustiere werden laut Tierschutzverbänden jährlich ausgesetzt. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert an das Verantwortungsbewusstsein von Tierbesitzern und informiert über die Folgeschäden für die heimische Tierwelt.

kmi Fr., 2020-07-03 09:34
02.07.2020 14:38
Broschüre "Sonderpreis Kommunikation" veröffentlicht

Zum Sonderpreis Kommunikation hat der Deutsche Jagdverband (DJV) eine sehenswerte Broschüre veröffentlicht. Anschaulich werden auf 40 Seiten die facettenreichen Projekte der fünf Haupt- und sechs Sonderpreisgewinner vorgestellt. Leser können sich von innovativen Beispielen kreativer Öffentlichkeitsarbeit inspirieren lassen. Die Projekte reichen von der Kitzrettung mit moderner Technik bis hin zu Umweltbildung für sozial benachteiligte Kinder. Auch Projekte, die Wildbret geschickt für Öffentlichkeitsarbeit nutzen, werden vorgestellt.

ama Do., 2020-07-02 14:38
26.06.2020 08:56
„Cool“ bleiben: Wildtiere wissen, wie es geht

Hohe Temperaturen sind für das Wochenende angesagt. Während Menschen ins Freibad flüchten oder sich in klimatisierte Räume zurückziehen, sind viele Wildtiere der Hitze ausgesetzt. Zwar sind die meisten gut angepasst, andauernd hohe Temperaturen und Trockenheit bedeuten allerdings Stress. Jägerinnen und Jäger helfen etwa mit künstlich angelegten Wasserstellen. Davon profitieren auch viele Insekten- oder Vogelarten.

jkl Fr., 2020-06-26 08:56
25.06.2020 10:59
Mikrofon- und Kameratraining für Jägerinnen und Jäger

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Presseanfragen zu Jagd und Jägern mehr als verdoppelt. Häufig sind Protagonisten aus den Kreisjägerschaften und Hegeringen gefragt. Doch wie gelingt ein professioneller Auftritt vor Mikrofon und Kamera? Welche Worte sind zu wählen, welche rechtlichen Fallstricke gilt es zu beachten? Am 25. und 26.

jkl Do., 2020-06-25 10:59
24.06.2020 06:50
Botswana: Leben wie im Flüchtlingscamp

Ein seit 2014 bestehendes generelles Jagdverbot auf Staats- und Kommunalland in Botswana ist im Mai 2019 aufgehoben worden. Grund dafür waren ausufernde Mensch-Tier-Konflikte. Insbesondere Elefanten hatten in der jagdfreien Zeit die Lebensgrundlagen von Menschen sowie die Lebensräume anderer Tierarten zerstört und damit ein aktives Management notwendig gemacht.

jkl Mi., 2020-06-24 06:50